Versicherungen im Überblick: Die Rechtsschutzversicherung

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Versicherungen im Vergleich: Die wichtigsten Kriterien der Rechtsschutzversicherung




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Die wichtigen Informationen.
Was Sie über die Rechtsschutzversicherung wissen sollten?

Rechtsschutzversicherung sollen den Versicherten gegen Ansprüche  schützen. "Wenn ich, aus was für Gründen auch immer, in einer schwierigen Situation bin und mich Ansprüchen von Dritten ausgesetzt sehe, möchte ich ein sicheres Gefühl haben und mich durch einen Anwalt in meinen Rechten gut vertreten wissen.", das ist der Wunsch von jedem, der eine Rechtsschutzversicherung abschließen möchte oder schon abgeschlossen hat.

Problem: Die Versicherung zahlt nicht Das Leid der Versicherungen ist aber nun einmal, dass man im Fall eines Schadens sehr oft gerade die gewünschte Leistung nicht mitversichert hat. Hier geht es genau abzuwägen, wie die Rechtsschutzversicherung aufgebaut sein soll (es gibt verschiedenste Klauseln, Einschlüsse und Dinge, die ausgeschlossen sind), bei wem sie abgeschlossen wird, was alles versichert sein soll und genau das muss vorher klar sein, was man nicht versichern möchte. Nur mit dieser genauen Festlegung erhält man auch einen guten Preis für eine klar umrissene Leistung.

Mein Vertrag / Musterbedingungen für AGB´s Mit einer Rechtsschutzversicherung schließt man einen Versicherungsvertrag mit einem privaten Versicherungsunternehmen ab. Gegen monatliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungen beauftragt man das Versicherungsunternehmen die eigene rechtlichen Interessen wahrzunehmen. Grundlage für die Rechtsschutzversicherung ist das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und die zusätzlichen Dinge in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die je nach dem Versicherungsunternehmen und der gewünschten Vertragsinhalte unterschiedlich sind. Es gibt für die AGB unverbindliche Musterbedingungen, die man mit den vom Versicherungsunternehmen angebotenen AGB vergleichen sollte. Diese Musterbedingungen für AGB von Rechtsschutzversicherungen werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft veröffentlicht und immer wieder aktualisiert (ARB 2010). Wenn man spezielle Rechtsschutzversicherungsleistungen wünscht, werden diese allgemeinen Geschäftsbedingungen häufig durch besondere Vereinbarungen ergänzt.

Was bietet die Rechtschutzversicherung für Leistungen?

Deckungssumme Die Rechtsschutzversicherungen übernehmen in großem Umfang die Kosten für einen Rechtsstreit. Je nach Wunsch kann es eine vereinbarte Deckungssumme geben oder es gibt keine Deckungsbegrenzung. Häufig ist die Deckungssumme für Rechtsstreitigkeiten 250.000 €. Wenn man eine unbegrenzte Deckungssumme wünscht, wird es natürlich teurer.

Gesetzlich festgelegte Anwaltsgebühren Von der Rechtschutzversicherung werden die gesetzlich festgelegten Anwaltsgebühren bezahlt. Wenn die Anwaltsgebühren höher sind als die gesetzlich festgelegten Anwaltsgebühren, muss der Versicherte diese Gebühren selbst bezahlen. Trotzdem kann der Versicherte den Anwalt frei wählen. Er muss eben nur bei einem teureren Anwalt den Aufschlag bei den Anwaltsgebühren selbst bezahlen. 

Ebenfalls abgesichert Von der Rechtsschutzversicherung werden daneben auch folgende Kosten übernommen: Gerichtskosten, Zeugengelder, Sachverständigenhonorare, die Kosten des Prozessgegners (sofern von Versicherten die Kosten gezahlt werden müssen) und Strafkautionen, sofern diese 50.000 € nicht überschreiten. Es erfolgt keine Übernahme von Geldstrafen oder Bußgeldern durch die Rechtsschutzversicherung.

Selbstbeteiligungsklauseln Fast immer gibt es bei dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung eine Selbstbeteiligung. Wenn man keine Selbstbeteiligung wünscht, wird es häufig sehr viel teurer. Hintergrund ist, dass ein Versicherter ohne Selbstbeteiligung überhaupt keine Hemmschwelle hat, ein Klageverfahren einzuleiten, immer wenn er sich im Unrecht wähnt, wird geklagt. Das muss die Versicherung auf alle umlegen, die keine Selbstbeteiligung wünschen. 

Höhe der Selbstbeteiligung Die Selbstbeteiligung bei der Rechtsschutzversicherung beträgt normalerweise 150 bis 250 € je nach Rechtsschutzfall. Fragen Sie bei Abschluss genauer nach, wie viel mehr die Prämie kostet, wenn man keine Selbstbeteiligung wünscht. Möglicherweise kommt es ja für sie doch in Frage. Die Rechtsschutzversicherung schützt in ganz Europa und ebenso in den Nachbarstaaten des Mittelmeers, die nicht sowieso schon zu Europa gehören. Tunesien, Algerien, Ägypten, Israel, Syrien und Türkei gehören also dazu. Häufig gibt es auch einen Versicherungsschutz auf der ganzen Welt, wenn man kürzere Touren ins Ausland unternimmt. Allerdings der Versicherungsschutz häufig eingeschränkt. Hier müssen sie genau in die AGB des Versicherungsvertrages sehen, um den Umfang der Leistungen zu erkennen. 

Einschränkung der Versicherungssumme Eine häufige Einschränkung ist, dass nur die eigenen Anwaltsgebühren in der Höhe bis zum dreifachen eines deutschen Rechtsanwaltes gezahlt werden. Ebenso ergibt sich für Auslandsaufenthalte, die weltweit durchgeführt werden, häufig auch eine Einschränkung in der Versicherungssumme auf 30.000 €.

Wer ist mitversichert? Sehr angenehm ist, dass neben dem Versicherten auch unverheiratete und volljährige Kinder mit versichert sind, sofern sie noch nicht 25 Jahre alt sind. Ausgeschlossen von dieser Rechtsschutzversicherung für Kinder sind lediglich Rechtsschutzfälle, die mit dem eigenen Kraftfahrzeug zusammenhängen. 

Versicherungsbeginn / Wartezeit Sofern Sie eine Versicherung abschließen beginnt der Versicherungsschutz erst nach dem Ablauf einer Wartezeit. Diese Wartezeit für die Rechtsschutzversicherung liegt in der Regel bei drei Monaten ab dem Vertragsbeginn. Hintergrund ist natürlich, dass man keine Rechtsschutzversicherung abschließen kann, wenn gerade ein Verfahren oder eine Klage ansteht. Die versichernden Unternehmen möchten sich natürlich absichern, das ist nur verständlich.

Paketbauweise der Rechtsschutzversicherungen Rechtsschutzversicherungen bestehen heutzutage aus einzelnen Einheiten, die man beliebig zusammensetzen kann. Überlegen Sie genau, welche Leistungen sie gerne hätten und welche sie mit Sicherheit oder mit großer Wahrscheinlichkeit nicht brauchen. Wo bestehen ihre Risiken und welche Risiken, und nur diese Risiken, hätten sie gern abgesichert? Nur so erhalten sie eine günstige Rechtsschutzversicherung. Hier nun eine Liste von typischen Modulen einer Rechtsschutzversicherung: Fahrer Rechtsschutzversicherung, Verkehrsrechtsschutz allgemein, Verkehrsrechtsschutz Familienfahrzeuge, Berufsrechtsschutz Selbstständige, Privatrechtsschutz Selbstständige, Privat Rechtsschutz+ Berufsrechtsschutz+ Verkehrsrechtsschutz für Nichtselbstständige, Landwirtschaftsrechtsschutz+ Rechtsschutz, Rechtsschutz für Grundstückseigentümer und Mieter, etc.

Weitere Wahlmöglichkeiten Des weiteren gibt es einige Spezialpakete für den Rechtsschutz, die man bei den großen Versicherern abschließen kann: Arbeitsrechtsschutz, Schadensersatzrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, Grundstücksrechtsschutz, Steuerrechtsschutz, Rechtsschutz im Vertragsrecht und im Sachenrecht, Sozialgerichtsrechtsschutz, Verwaltungsrechtschutz (Verkehrsangelegenheiten), Disziplinarrechtsschutz und Standesrechtsschutz, Strafrechtsschutz, Ordnungswidrigkeitenrechtsschutz, Beratungsrechtsschutz, Opferrechtsschutz, Rechtsschutz in Unterhaltssachen und Rechtsschutz in Ehesachen.

Wann ist ein Versicherer günstig? Man sieht, die Sache ist nicht leicht. Es ist wichtig sich zu entscheiden. Manche Versicherungsinhalte sind sehr günstig, eben auch weil sie kaum auftreten und von vielen abgeschlossen werden. Andere Versicherungsbestandteile sind jedoch richtig teuer. Fragen Sie die Versicherung genau, welcher Bestandteil wie viel kostet. Die Kosten sind sicher ein Entscheidungskriterium, ob man es wirklich braucht oder nicht. Vielleicht haben Sie ja gerade in einem bestimmten Punkt ein besonders hohes Risiko? Warum beschränken sie sich nicht auf dieses Risiko beziehungsweise diese Risiken?

Problem Leistungsausschüsse Ein gewichtiges Thema insbesondere für die Praxis beziehungsweise Realität sind noch die Leistungsausschlüsse. Das heißt im Klartext, die Rechtschutzversicherung bezahlt ihnen nicht alle Kosten von allen Streitigkeiten. So muss im Versicherungsfall eine Streitigkeit einer bestimmten Leistungsart zugeordnet werden können, ansonsten besteht kein Rechtsschutz für den Versicherten. So sind zum Beispiel Streitfälle, die sich um das Schulrecht drehen, nicht über eine normale Rechtsschutzversicherung versichert. Ausgeschlossen von der Rechtsschutzversicherung sind zum Beispiel auch die Kostenübernahmen für Rechtsstreitigkeiten mit der eigenen Rechtsschutzversicherung. Ebenso ausgeschlossen ist die Kostenübernahme zur Abwehr von Schadensersatzansprüchen und die Kostenübernahme von aktiver Strafverfolgung (Die einzige Ausnahme in dieser Hinsicht ist der so genannte Opferrechtsschutz). Sehr wichtig zu wissen ist auch, dass alle Rechtskosten im Zusammenhang mit dem Bau von einem Haus oder einer Wohnung nicht mit über die Rechtsschutzversicherung abgesichert sind. Wenn Sie also Streitigkeiten mit der Bank bezüglich der Finanzierung haben oder sie haben eine Auseinandersetzung mit dem Bauträger oder dem Makler von ihrem Haus oder ihrer Wohnung, so enthält die normale Rechtschutzversicherung keine Absicherung für diese Fälle. Das ist natürlich schade, weil es rund um den Hausbau bzw. Wohnungsbau sehr viele Rechtsstreitigkeiten gibt.

Studienplatzklage Eine Rechtsschutzversicherung ist auch für den Fall, dass man keinen Studienplatz bekommt, recht sinnvoll. Mit der Rechtsschutzversicherung im Hintergrund kann man bei der Ablehnung durch die ZVS oder die Uni bzw. Hochschule selbst, die Rechtslage prüfen lassen und unter Umständen eine Klage einreichen. Fachanwälte kennen sich mit dem Ablauf einer Studienplatzklage aus und helfen gern. Mit der richtigen Versicherung wird es für den Anwärter auf einen Studienplatz auch nicht teuer. Meistens muss man nur einen Grundbetrag zahlen, wie beim Abschluss der Rechtsschutzversicherung angegeben

04.04.2013

 

 

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